Was benötigt man für eine Internetverbindung?
Um eine Verbindung mit dem Internet herzustellen, benötigt man:
• Einen Internetanbieter (Provider) – ISP = Internet Service Provider
• Ein Modem oder Router
• Eine geeignete Anschlussart
Das Modem stellt die Verbindung zwischen dem lokalen Netzwerk und dem Internetanbieter her.
Hier kannst du dir das Handout herunterladen.
DSL / Telefonleitung
Internet über Telefonkabel.
Beispiele:
• DSL
• ADSL
• VDSL
Kabelinternet
Internet über das Fernsehkabel.
Hohe Übertragungsraten möglich.
Glasfaser
Sehr schnelle Internetverbindung.
Daten werden über Lichtsignale übertragen.
Sehr hohe Bandbreiten.
Mobilfunk
Internet über Mobilfunknetz.
Technologien:
• LTE
• 4G
• 5G
Flexibel nutzbar, oft mit Datenvolumenbegrenzung.
Satelliteninternet
Internetverbindung über Satellit.
Geeignet für abgelegene Gebiete.
Früher: Dial-Up (Einwahl über Telefonleitung)
Nachteile:
• Langsam
• Telefon besetzt
• Abrechnung nach Zeit
Heute: Breitbandanschlüsse
Vorteile:
• Hohe Geschwindigkeit
• Dauerhafte Verbindung
• Meist Flatrate
Hier sind die wichtigsten Begriffe, die man kennen sollte:
Datenübertragungsrate
Die Geschwindigkeit wird in:
• kbit/s
• Mbit/s
• Gbit/s
gemessen.
Je höher die Zahl, desto schneller die Verbindung.
Download und Upload
Download: Daten werden aus dem Internet auf den eigenen Computer geladen.
Upload: Daten werden vom eigenen Computer ins Internet hochgeladen.
Beispiel:
• Streaming = Download
• Datei versenden = Upload
Mbit/s vs. MB/s
1 Byte = 8 Bit
Beispiel: 100 Mbit/s entsprechen ca. 12,5 MB/s.
Datenvolumen
Manche Tarife enthalten ein begrenztes Datenvolumen (z. B. 50 GB pro Monat).
Wird dieses überschritten:
• Drosselung der Geschwindigkeit
• Zusatzkosten
Latenz (Ping)
Latenz ist die Reaktionszeit einer Internetverbindung.
Wichtig bei:
• Online-Spielen
• Videokonferenzen
Je niedriger der Ping, desto besser.
HTTPS
Verschlüsselte Verbindung zu Webseiten.
Erkennbar an: https:// in der Adressleiste oder am Vorhängeschloß Symbol
VPN (Virtual Private Network)
VPN verschlüsselt die Datenübertragung.
Vorteile:
• Schutz in öffentlichen WLAN-Netzen
• Erhöhte Privatsphäre
VPN kann auch:
• Einen anderen Standort simulieren
Niedrige Geschwindigkeit:
• Lange Ladezeiten
• Unterbrechungen beim Streaming
Hohe Geschwindigkeit:
• Schnelle Downloads
• Mehrere Nutzer gleichzeitig möglich
• Internetzugang erfolgt über verschiedene Technologien.
• Geschwindigkeit wird in Mbit/s gemessen.
• Download und Upload unterscheiden sich.
• VPN schützt Daten in unsicheren Netzwerken.
• Datenvolumen und Latenz sind wichtige Faktoren.
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Modul 1 - Inhaltsverzeichnis
