ECDL Prüfungsfragen Modul 1

Computer Grundlagen lernen

Hier kannst du dir Unterlagen zum Thema Computer und mobile Endgeräte herunterladen um dich für die Prüfungsfragen von Modul 1 vorzubereiten.
PDFComputer und mobile Endgeräte – Handout / Skriptum

IKT - Informations- und Kommunikationstechnologie

Beim Begriff IKT geht es um die Informations- und Kommunikationstechnologie. Dazu zählen also Themen aus dem Bereich Computer und der Kommunikation.

  • Daten bereitstellen, übermitteln, auswerten, teilen, usw.

Die Nutzung der IKT bei uns im Alltag ist gegeben durch

  • Internet-Dienstleistungen:
    www
    E-Mail
    Skype
    Facebook
    IM (Instant Messaging)
    usw.

  • Mobilfunktechnologie:
    telefonieren
    Smartphone (App Nutzung)
    Handyparken

  • Office-Anwendungen:
    Word(Textverarbeitung
    Excel (Tabellenkalkulation)
    Powerpoint (Präsentationsprogramm
    Access (Datenbanken)

Hardware - Computer Hardware Grundlagen

Als Hardware wird alles am Computer bezeichnet, daß man angreifen kann. Dazu zählen alle Geräte außerhalb – aber auch die Bauteile innerhalb vom Computer.

Beispiele: Bildschirm, Tastatur, Maus, Drucker, Festplatte, Grafikkarte, Arbeitsspeicher

Computerarten und kleine digitale Geräte

Desktop PC

PC (Personal Computer)
Vorteile: Komponenten können einzeln ausgewechselt werden, leichter aufrüstbar, Platz für weitere Festplatten / neue Laufwerke
Nachteile: mehr Platzbedarf, nicht mobil

Laptop

Laptop / Notebook:
Alle Komponenten in einem Gerät, Akkubetrieb möglich, zum Navigieren wird anstelle der Maus ein Touchpad verwendet.
Ähnlich, aber andere Eigenschaften & Größen:
Ultrabook & Netbook

Tablet PC

Tablet PC:
Eingaben im Stehen
durch Berührung des Bildschirms (Touchscreen) Apps die installiert werden können

E Book Reader

E-Book Reader:
Bücher die in elektronischer Form (E-Books) gekauft wurden können darauf gelesen werden.
Elektronische Bücher (e-books)

PDA

PDA – Personal Digital Assistant:
Der Persönlicher digitaler Assitent. Wurde damals (pre Smartphone) hauptsächlich zur Termin und Kontaktverwaltung verwendet.

Smartphone

Smartphone: 
Telefone, meistens mit Touchscreen anstelle von Tasten, Texteingabe über eine Bildschirmtastatur, durch Berührung.

Apps (Applikationen, Programme) am Smartphone bieten erst den Mehrwert dieser Geräte und brauchen meist Internet zur Verwendung.

+ Media Player (MP3 Player, Digitaler Bilderrahmen, etc.) und Digitalkamera, Dockingsstationen (z.b. für Iphone als Stereo Anlage)

Hauptbestandteile eines PCs - CPU, RAM, Festplatte

CPU

CPU – Central Processing Unit
Die Zentrale Recheneinheit führt die Berechnungen am Computer aus.
Sie wird auch Prozessor genannt.

Die Geschwindigkeit der CPU wird in GHZ (früher MHZ) gemessen. Die Taktfrequenz.
RAM

RAM – Random Access Memory
Der RAM – der Arbeitsspeicher – ist ein flüchtiger Speicher. Aktuell aktive Programme und Dokumente werden im RAM zwischengespeichert. Bei Stromausfall oder abschalten vom PC gehen diese Daten verloren oder werden diese gelöscht.

Festplatte

Festplatte – HDD (Hard Disk Drive) SSD (Solit-State-Drive)
Auf der Festplatte werden alle unsere Dateien und Programme gespeichert. HDD Festplatten haben eine Speicherkapazität von ca. 500 GB bis mehreren TB. SSD Festplatten sind schneller als HDD Festplatten, sind aber i.d.R. teurer und verfügen über eine nicht so hohe Speichergröße im gleichen Preissegment.

Welche Faktoren beeinflussen die Computerleistung?

  • CPU – Central processing unit – Zentrale Recheneinheit
    Die Geschwindigkeit der CPU wird in einer Taktfrequenz gemessen, Maßeinheit sind Megahertz (Mhz) und Gigahertz (Ghz). Geschwindigkeit kann durch die Leistung und Anzahl der Prozessorkerne (Dual Core, Quad Core Prozessor) beeinflusst werden.
  • Arbeitsspeicher – RAM – Schreib- und Lesespeicher
    Der RAM ist ein flüchtiger Speicher – ein Zwischenspeicher. Ein Dokument welches gerade in Bearbeitung ist befindet sich im RAM.
  • Anzahl und Größe der laufenden Anwendungen
    Gerade bei Multimedialen Anwendungen (Bild, Ton, Video) gilt – je mehr Anwendungen geöffnet sind, umso weniger Arbeitsspeicher steht zur Verfügung, umso langsamer wird der Computer.
  • Viren – Computerviren – Trojaner – Schadsoftware
    Wenn der Computer von einem Virus, Wurm oder Trojaner infiziert ist, dann ist er in der Regel auch langsamer als normal.

Ein und Ausgabeschnittstellen, Anschlüsse

USB Kabel

USB Anschluss – Universal Serial Bus
Einstecken neuer Geräte im laufenden Betrieb möglich

Netzwerk

Netzwerk Anschluss
Um ein lokales Netzwerk einzurichten.

HDMI

HDMI Anschluss – High Definition Multimedia Interface

Digitale Bild und Ton Übertragung

Speicherarten, Speicherkapazitäten und Speichermedien

RAM Speicher (Random Access Memory) – Schreib- und Lesespeicher
Der Arbeitsspeicher ist ein Schreib- und Lesespeicher. Ein flüchtiger Speicher, wo Daten die gerade bearbeitet werden, zwischengespeichert werden. Bei Stromausfall gehen diese Daten verloren.

ROM Speicher (Read only Memory) – Lesespeicher
Der ROM Speicher ist nur ein Lesespeicher. Hier sind Daten gespeichert die nur gelesen werden können. Ein Beispiel hierfür ist die CD Rom, die einmal gebrannt wird (hierfür wird ein CD Brenner benötigt) und dann nur mehr gelesen werden kann.

Eine CD RW für Rewriteable (wiederbeschreibbar) hingegen kann noch einmal geändert werden.

Speicherkapazitäten

Bit ist die kleinste Maßeinheit für Informationen. Das ist der Zustand 1 oder 0.

Byte: 8 Bits = 1 Byte à was einem Buchstaben entspricht

KB: 1 KB (Kilobyte) = 1024 Byte

MB: 1 MB (Megabyte) = 1024 KB

GB: 1 GB (Gigabyte) = 1024 MB

TB: 1 TB (Terabyte) = 1024 GB

TIPP: Kein Mann geht tanzen (KB, MB, GB, TB)
 oder Klein Mittel Groß (KB, MB, GB)

Speichermedien

CD

CD, DVD
CD ~ 700 MB
DVD ~ 4 GB

Speicherkarten
~ 2 GB – 128 GB

USB Stick

USB Stick
~ 2 GB – 128 GB

Festplatte

Festplatten – HDD – SSD
Intern und extern
~ 250 GB – 4 TB

Server

Server, Online Speicher
Webhosting
Je nach Geldbeutel ab 1 GB

Netzwerkspeicher

NAS, Netzwerkspeicher
~ 500 GB – 4 TB

Eingabegeräte

Maus

Maus

Tastatur

Tastatur

Scanner

Scanner

Touchpad

Touchpad

Joystick

Joystick

Webcam

Webcam

Mikrofon

Mikrofon

Ausgabegeräte

Bildschirm

Bildschirm

Drucker

Drucker

Lautsprecher

Lautsprecher

Kopfhörer

Kopfhörer

Plotter

Plotter

Ein und Ausgabegeräte

Touchscreen

Touchscreen

Multifunktionsgerät

Multifunktionsgerät

Headset

Headset

Software und Lizensierung

Was zählt zur Software?

Betriebssystem, Anwendungsprogramme und die gespeicherten Daten zählen zur Software.  Diese Software kann sowohl lokal am Rechner installiert werden oder auch über Cloud Dienste online genutzt werden.

Betriebssystem

Ohne Betriebssystem ist der Computer nicht lauffähig. Das Betriebssystem verwaltet den Zugriff der Hardware, den Datenzugriff, die Speicherverwaltung und Programmverwaltung.

Bekannte Betriebssysteme sind Windows (10, 8.1, 8, 7, Vista, XP), Linux, MacOS, MS Dos

Betriebssysteme auf Smartphones: Android (~ 76% Marktanteil), iOS (Apple, ~ 24%)

Anwendungsprogramme

Anwendungsprogramme sind Programme die der Benutzer für seine jeweiligen Bedürfnisse installieren und verwenden kann. Wenn man ein Programm nicht mehr benötigt, dann wird es wieder desinstalliert (von der Festplatte entfernt). So wird zum Beispiel für einen Brief ein Textverarbeitungsprogramm verwendet wie MS Word, und für Berechnungen ein Tabellenkalkulationsprogramm wie MS Excel. Hier einige Anwendungsbeispiele:

Textverarbeitung          Texte, Briefe, Serienbriefe verfassen. z.B.: MS Word

Tabellenkalkulation    Berechnungen, Tabellen, Statistiken. z.B.: MS Excel

Datenbanken                   Große Datenmengen verfassen, zusammenführen, verknüpfen (Access)

Präsentationen               Folien für einen Vortrag oder Seminar erstellen. Diese Inhalte können animiert und mit Sound / Grafiken untermalt werden. (PowerPoint)

E-Mail                                   E-Mail Porgramme dienen dazu das Senden & Empfangen von E-Mails, die Koordinierung von Terminen & Kontakten zu verwalten. (Outlook)

Bildbearbeitung             Mit einem Bildbearbeitungsprogramm kann man Bilder digital verändern, Filter zur Bearbeitung anwenden und diese mit Effekten versehen.

Soziale Netzwerke        Facebook, Twitter, Xing, Linkedin, …

Copyright und Lizenzen

Der Vermerk © oder Copyright weist auf den Inhaber hin. Wenn jemand etwas erfindet, zeichnet, schreibt, programmiert etc., dann besitzt er auch die Rechte daran. Wenn jemand anderes dieses Werk verwenden möchte, dann muss er in der Regel dafür bezahlen.

Im Computerbereich spricht man hier von Lizenzen. Wer also Microsoft Office (Word, Excel) verwenden möchte, der muss sich eine Benutzerlizenz kaufen. Je nach Programm und Anwendung ist diese Benutzerlizenz für unbestimmte Zeit gültig, nur als 1 Jahres Version (Antivirenprogramme zum Beispiel), eventuell mit Benutzer und Installationseinschränkungen (1 PC Lizenz, 3 Benutzer, …).

Wenn man dieses Programm installiert muss man oft einen Lizenzschlüssel eingeben (meist eine lange Zahl – auch Produkt-ID genannt). Das System weiß dann aufgrund vom Lizenzschlüssel um welchen Lizenzvertrag (EULA) es sich handelt. Die genauen Inhalte sind beim Installieren sichtbar und werden meist mit „ich stimme der Lizenzvereinbarung zu“ akzeptiert.

Freeware, Shareware, Open Source

Es gibt auch Programme die kostenlos (und legal) kopiert und weitergegeben werden dürfen. Sie werden als Shareware, Freeware oder Open Source bezeichnet.

Shareware bedeutet, dass diese Programme für einen begrenzten Zeitraum kostenlos getestet werden können und dann gekauft werden müssen.

Freeware Programme sind kostenlos nutzbar. Viele Freeware Programme verdienen damit ihr Geld, dass sie eine Basis Version eines Programmes sind mit Grundfunktionen. Wer den vollen Funktionsumfang haben will, der muss auf eine Premium Version umsteigen. (Antivirenprogramme zum Beispiel)

Open Source Programme sind Programme mit „offener Quelle“ sprich der Code ist freigegeben und das Programm kann weiterentwickelt und verbessert werden. Hierbei wird das Geld mit Anpassungen, Zusatzfunktionen oder Supportdienstleistungen verdient. Vorteil hierbei ist, dass es durch den offenen Code für jeden frei verwendbar ist und somit eine rasche Entwicklung und Verbreitung möglich ist.

Hochfahren und Herunterfahren

Den Computer starten und sich mit Benutzername und Passwort anmelden

Der PC und die dazugehörigen Komponenten müssen mit Strom versorgt sein, und eingeschalten werden. Hier wird Benutzername anzeigt und das eingestellte Passwort ist einzugeben.

Tipps zu der Wahl eines Passwortes:

  • Das Passwort soll Groß- und Kleinbuchstaben enthalten
  • Das Passwort soll Zahlen enthalten
  • Das Passwort soll Sonderzeichen enthalten
  • Das Passwort soll mindestens 8 Zeichen lang sein
  • Es soll nicht überall das gleiche Passwort verwendet werden
  • Das Passwort soll regelmäßig geändert werden

Nach der Eingabe vom Passwort (der Anmeldung des Benutzers), gelangt man zur Arbeitsoberfläche, die als Desktop bekannt ist.

Am Desktop gibt es ganz unten die Taskleiste, rechts unten im Eck ein Symbol für Desktop anzeigen, links oben den Papierkorb und links unten die Windows Schaltfläche – den Start Knopf.

Desktop

Um den PC ordnungsgemäß herunterzufahren, klickt man einfach auf die Start Schaltfläche, den EIN/AUS Schalter und auf Herunterfahren.

herunterfahren

Falls bei der Schaltfläche noch ein „Abmelden“ verfügbar ist, kann sich der aktuelle Benutzer abmelden und der nächste Benutzer am PC anmelden.

Nach der Installation von neuen Programmen oder einem Windows Update ist ein Neustart vom PC erforderlich. Meistens wird man bei der Installation vom System gefragt, ob man den PC jetzt oder später neu starten möchte. Man kann dies aber auch manuell über Start -> ein / aus -> neu starten einleiten.